Achtsamkeitstagebuch

Momente, die zu leise wären für Social Media. Gedankenfragmente und kleine Augenblicke, die den Tag verändern.

Kein Ratgeber. Kein How-to. Sondern echt.

Notizen aus dem gelebten Leben. Auf dem Weg.

Was ist dieses Achtsamkeitstagebuch?

Ich habe BuddhasPfad von den sozialen Medien fast vollständig gelöst.
Nur LinkedIn und Pinterest bleiben – ruhig, sporadisch, ohne Druck.

Viele meiner Field Notes, die zwischendurch entstehen und dir einen Einblick hinter die Kulissen von BuddhasPfad geben, finden ihren Platz in längeren Blogartikeln. Du erkennst sie am Datum, Wochentag oder einer Uhrzeit. Aber immer wieder gibt es Momente, die nirgends so richtig hineinpassen: zu kurz, zu nah, zu unfein für eine Blogstruktur.

Für solche Augenblicke gibt es dieses Achtsamkeitstagebuch. Ein Ort für kleine Notizen aus dem Alltag, ohne Erwartungen, ohne Kategorien, ohne Ziel. Einfach so, wie sie sich zeigen.

Oft werde ich gefragt, wie man ein Achtsamkeitstagebuch führt. Ich habe dafür keine Vorlage. Und möchte auch keine schaffen. Dieses Journal ist eher eine Antwort in Momenten. So kann es aussehen, wenn Wahrnehmungen Raum bekommen. Nicht richtig oder falsch. Nur wirklich.

30. Wiedersehen

Kerzenlicht. Japan auf dem Bildschirm. Fünf Menschen, ein Tisch, leises Lachen. Karottenkurchen, Stolle, Spekulatius. Ein Bild nach dem anderen. Und plötzlich dieser Moment, der wieder ganz warm wurde.

29. Karotten

Zwei Karotten, die Reibe, sonst nichts.
Die Küche still, kein Geräusch außer diesem feinen Schaben.
Ein Duft von Süße, der langsam aufsteigt.
Für den Adventskaffee morgen,
Empfehlung von Mel, danke dir.

→ Mehr zu Achtsamkeit in der Küche in Folge 7 im Podcast

04. Hütte

So viel Zeit.
Nichts müssen, nur sitzen, schauen, atmen.
Tee in der Hand, Fensterlicht auf dem Boden.
Jeder Moment ein eigenes Ruhen.
Fast alles Meditation, ohne so zu heißen.

→ Mehr über mein Kurzretreat erfährst du in Folge 8 in meinem Podcast

24. Spurensuche

Lippenstifte in Rot, Rosa, Nachtfarben.
Doch auf jedem Etikett dasselbe Gift.
Momente, in denen mein Lächeln stockte.
Und dann ein Atemzug.
Noch nicht gefunden heißt nicht verloren.

→ Field Notes zur Suche nach einem Lippenstift ohne Titandioxid

27. Abendlicht

Wir fuhren am Kawaguchisee entlang, leise Räder, kühle Luft, im Vergleich zu Tokyo vorher. Immer noch warm, obwohl 800 m hoch. Der Abend senkte sich schon, als der Fuji plötzlich frei wurde.
Ein Moment, der wie ein Öffnen wirkte.
Nur für einen Atemzug, und doch genug.

→ Auch Japan-Fan? Lies hier.