Lebenslanges Lernen: Überraschende Fakten, die dich inspirieren werden

Mar 19, 2024

 

Die Welt ändert sich im Lauf des Lebens. Manchmal weißt du nicht, was noch so kommt. Oft jedoch bietet uns das Leben ungeahnte Möglichkeiten, so dass wir uns selbst immer weiter entwickeln können, wenn wir uns achtsam immer wieder für Neues öffnen.

Mit diesem Beitrag möchte ich dich für die Gelegenheiten des lebenslangen Lernens inspirieren.

In Gesprächen mit anderen Menschen fangen wir oft automatisch an, uns selbst einzuordnen und zu vergleichen. Warum? Weil wir Menschen sind, das eint uns.

Doch anstatt mit dem Gefühl der Überlegenheit oder der Minderwertigkeit zu reagieren, können wir mit dem Anerkennen unserer ganz persönlichen Einzigartigkeit andere Menschen liebevoll als Spiegel nutzen und uns inspirieren lassen, von dem, wie wir sie wahrnehmen. Warum? Weil das Leben bunt ist, weil es sooo viel zu entdecken gibt, weil wir Dinge entdecken können, von denen wir zuvor vielleicht noch nicht wussten, dass es sie gibt…

Ich möchte dir zeigen, dass ich ganz normaler Mensch bin, mit einer ganz persönlichen Geschichte. Doch bevor es individuell wird - hier ein paar allgemeine Infos.

Was ist lebenslanges Lernen?

Lebenslanges Lernen beschreibt die kontinuierliche Entwicklung und Erweiterung von Fähigkeiten und Wissen.

Egal, ob jung oder alt, berufstätig oder im Ruhestand – jeder kann und sollte lernen. Es geht nicht nur um berufliche Weiterbildung. Auch persönliche Interessen und Hobbys spielen eine Rolle.

Lebenslanges Lernen im Berufsleben

Hier ist Lernen, auch wenn die Berufsausbildung oder das Studium bereits abgeschlossen ist, besonders wichtig.

Eine Schätzung der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) legt nahe, dass in den nächsten 10-15 Jahren bis zu 14 % der Jobs vollständig automatisiert werden könnten, während 32 % durch die Automatisierung einzelner Aufgaben stark verändert werden könnten.

Dies ergibt eine Gesamtzahl von rund 46 % der Jobs, die entweder wegfallen oder sich drastisch verändern könnten​. (1)

Es gibt einige Studien zur Zukunft der Arbeitswelt. Besonders interessant sind finde ich die Aussagen der Unternehmensberatung McKinsey, die die wachsende Bedeutung des lebenslangen Lernens in einer sich stark verändernden Arbeitswelt beleuchtet.

McKinsey schätzt, dass in den kommenden Jahren Millionen von Menschen ihren Job wechseln und neue Fähigkeiten erlernen müssen, um mit den technologischen Veränderungen Schritt zu halten.

Diese Umstellung könnte eine Dimension annehmen, wie wir sie seit der Abwanderung der Arbeitskräfte aus der Landwirtschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mehr gesehen haben – ein Wandel, der damals die gesamte Arbeitslandschaft revolutionierte.

Laut McKinsey werden bis zu 375 Millionen Menschen weltweit gezwungen sein, in völlig neue Berufskategorien zu wechseln und sich anzupassen.

Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, sich kontinuierlich weiterzubilden und offen für neue Lernmöglichkeiten zu bleiben. (2)

Persönliche Weiterbildung

Auch unsere persönliche Entwicklung ist nie abgeschlossen. Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel, um nicht nur beruflich, sondern auch im privaten und emotionalen Bereich zu wachsen.

Es fördert unsere Anpassungsfähigkeit, eröffnet neue Perspektiven und unterstützt uns dabei, ein erfüllteres und bewussteres Leben zu führen.

Warum ist lebenslanges Lernen wichtig?
  1. Mentale Fitness: Zunächst einmal halten wir unser Gehirn fit. Neue Informationen und Fertigkeiten fördern die geistige Flexibilität. Sie stärken das Gedächtnis und verbessern die Problemlösungsfähigkeiten.

  2. Neue Perspektiven: Zudem eröffnet uns lebenslanges Lernen neue Perspektiven. Wer neugierig bleibt, entdeckt oft ungeahnte Möglichkeiten. Diese Offenheit kann Türen zu neuen beruflichen Chancen oder persönlichen Erlebnissen öffnen.

  3. Soziale Interaktionen: Auch im sozialen Kontext spielt lebenslanges Lernen eine große Rolle. Austausch und Diskussionen mit anderen Lernwilligen bereichern unser Leben. So entstehen neue Freundschaften und Netzwerke, die uns unterstützen und inspirieren.

  4. Anpassungsfähigkeit: Ein weiteres Argument für lebenslanges Lernen ist die Anpassungsfähigkeit. In einer dynamischen Welt ist es entscheidend, auf dem Laufenden zu bleiben. Neue Technologien und Veränderungen am Arbeitsplatz erfordern ständige Weiterbildung. Wer mit der Zeit geht, bleibt relevant und flexibel.

  5. Achtsamkeit und persönliches Wachstum: Wer offen bleibt für neue Ideen und Erfahrungen, lebt oft achtsamer und bewusster. Diese Achtsamkeit führt zu einem erfüllteren Leben, da man sich nicht nur auf das Erreichen von Zielen fokussiert, sondern den Prozess des Lernens selbst genießen kann.

    Lebenslanges Lernen fordert uns auf, unsere Komfortzone zu verlassen und mutig neue Wege zu beschreiten. Diese Schritte tragen nachhaltig zu unserem persönlichen Wachstum bei und bereichern unser Leben auf vielfältige Weise.

  6. Selbstwertgefühl: Jedes Mal, wenn wir eine neue Fähigkeit erlernen oder ein persönliches Ziel erreichen, stärkt das unser Selbstwertgefühl. Wir erleben Erfolge, die uns motivieren, weiterzumachen.

    Durch lebenslanges Lernen erfahren wir immer wieder, dass wir in der Lage sind, Herausforderungen zu meistern und über uns hinauszuwachsen. Diese positive Rückkopplung zwischen Lernen und Selbstwert schafft eine stabile Basis für persönliches Wohlbefinden und Resilienz.

Lebenslanges Lernen kann ein wundervolles Geschenk sein und unser Leben auf vielfältige Weise bereichern.

In den letzten Jahren habe ich mich sehr verändert und ich denke, dass alle Menschen diese Chance haben. Deshalb möchte ich hier ein paar Erfahrungen mit dir teilen und dir zeigen, dass es sich lohnt, mutig zu sein.

Die Offenheit für Neues auf meinem Lebensweg

  1. Als Kind war ich ein stilles graues Mäuschen, schüchtern und introvertiert eben. Als Teenager habe ich viel Zeit allein und mit Büchern verbracht. Später habe ich mich nach und nach getraut, viele Sachen auszuprobieren.

    Geholfen hat mir tatsächlich mein Beruf bei der Krankenkasse, der von mir den Kontakt mit vielen Menschen erforderte. Ich merkte, dass ich nicht nur Spaß an der Kommunikation mit anderen Menschen habe, sondern auch, dass mir diese Kommunikation dazu noch meist gut gelang.

    Deshalb beschloss ich schon ziemlich bald, diese Fähigkeit weiter auszubauen, las Bücher darüber und besuchte verschiedene Fortbildungen.

  2. Eine Hochzeit am Strand war schon immer der Wunsch von meinem Partner und mir. Wir wollten einen Tag ganz für uns, ohne die Erwartungen anderer Menschen erfüllen zu müssen für unsere Versprechen, die wir einander geben wollten.

    Unseren gemeinsamen Wunsch haben wir uns erfüllt: Hochzeitsplanung, Hotel nur für Paare und Privatstrand auf Jamaika inklusive, unser ganz persönlicher Traum! Nach vielen Gesprächen mit unseren Familien war es dann auch für sie irgendwann in Ordnung, aber es hat gedauert :)

  3. Bis vor der Jahrtausendwende fehlte mir jeglicher Ehrgeiz, beruflich etwas zu erreichen. Ich sah meinen Beruf als notwendiges Übel, um über die Runden zu kommen und hatte das Gefühl, dass mir etwas fehlte, was ich aber nicht genau definieren konnte. Manches braucht eben seine Zeit.

  4. Was Ernährung angeht, bin ich ziemlich krüsch (so sagt man hier im Norden, wenn man mäkelig ist). Brot, Brötchen und Zucker kommen in meiner Ernährung fast gar nicht vor.

    Wenn ich Appetit drauf habe, backe ich mir selbst Dinkelbrötchen, am liebsten mit frischer Bio-Hefe und Bio-Dinkelmehl. Am liebsten esse ich dann ein Brötchen frisch aus dem Ofen, noch warm, mit Alnatura Zartbitter-Creme ohne Palmöl.

  5. Meine Bücher im Regal habe ich nach Farben sortiert.

  6. Dass ich an der Uni Hamburg Tibetisch (die Kurzform von “Sprachen und Kulturen des indischen Subkontinents und Tibets” mit Schwerpunkt Tibetologie) studiert habe, hast du hier bestimmt irgendwo gelesen. Weil ich das Gefühl habe, immer noch nicht genug gelernt zu haben, habe ich mich seit dem Wintersemester 21/22 für den Master in Buddhismuskunde eingeschrieben.

    Ich denke, dass der Buddhismus viele Weisheiten bereithält, die unsere heutige Welt bereichern könnten. Hier auf dieser Website möchte ich einen Teil dazu beitragen und diese Erkenntnisse nicht nur der Wissenschaft, sondern auch der Öffentlichkeit zugänglich machen.

    Mein Interesse gilt der Geistesschulung in verschiedenen Traditionen des Buddhismus’. Und ich liebe alte Manuskripte.

  7. Als Asien-Fan schaue ich ab und zu auf Netflix und Viki Serien in Originalsprache, weil ich mehr über den asiatischen Sprachraum erfahren möchte.

    Mich interessiert, was die Menschen dort glauben und wie sie leben. Filme geben nach meiner Auffassung einen guten Eindruck. Falls ich dich neugierig gemacht habe: Besonders beeindruckt haben mich die koreanische Produktion “It’s Okay to Not Be Okay” und auf Chinesisch: “The Rational Life”, jeweils mit deutschen Untertiteln.

    Ich habe fünf Monate in Tokyo gelebt. Als ich zurück kam, habe ich Wim Wender’s “Perfect Days” im Kino auf deutsch gesehen, der in Tokyo gedreht wurde. Das war ziemlich weird, weil ich Tokyo während meines letzten Auslandssemesters (2023/24) bisher nur “auf japanisch” erlebt habe.

  8. In Tokyo habe ich Natto lieben gelernt. Das sind fermentierte Sojabohnen, die übrigens probiotisch und sehr gesund für die Darmflora sind.

  9. In der Zeit, als ich in der Autostadt Wolfsburg gelebt habe (die breiten Straßen dort haben echt Spaß beim Fahren gebracht!), habe ich Stepptanz gelernt.

    Fred Astaire, Michael Flatley, Gene Kelly und Robbie Williams finde ich toll!

    Auch hier in Buxtehude habe ich eine Zeit lang weiter getanzt, auch Jazz. Später dann hatte ich meine Leidenschaft für Kampfsport wiederentdeckt und habe ca. 10 Jahre Karate trainiert.

  10. Schon immer habe ich mich für Kunst interessiert. Irgendwann habe ich angefangen zu zeichnen und zu malen.

    In Wolfsburg habe ich mehrere Kurse an der Volkshochschule besucht. Auch an einer Fortbildung bei der Studiengemeinschaft Darmstadt hatte ich teilgenommen. Ab und zu habe ich meine Werke mal ausgestellt.

    In meiner Elternzeit vermisste ich meine Arbeit bei der Krankenkasse und ich fragte mich, wie ich mehr Kontakt zu anderen Menschen bekommen könnte.

    So kam es, dass ich an den Volkshochschulen Buxtehude und Stade eine Zeit lang im Bereich Kreativität, Zeichnen und Malerei unterrichtet habe.

  11. Seit ich im Sommer 2019 in China war, esse ich nach mehr als 10 Jahren, in denen ich als Vegetarierin gelebt habe, ab und zu mal wieder Fisch und Fleisch, aber meist nur bio.

  12. In der Corona-Zeit haben mein Mann und ich das gemeinsame Spazierengehen entdeckt. Mehrmals in der Woche gehen wir für eine Stunde “ins Moor”, dass sind die Wiesen hier im Norden von Buxtehude, und reden über Gott und die Welt.

  13. Ich liebe es zu trommeln und habe die japanische Gruppe Yamato schon mehrmals gesehen.

    Mit meiner schamanischen Handtrommel ist es ganz schön einsam. Das Trommeln macht in der Gruppe einfach am meisten Spaß.

    Durch meinen Sohn kam ich schon früher mit dem Schlagzeug in Kontakt und nahm 2 Jahre Unterricht. Später habe ich eine Zeitlang mit der Gruppe Sambassion (die brasilianische Richtung) getrommelt.

    Während meines Auslandssemesters in Tokyo habe ich die Zeit genutzt und bin regelmäßig ins Taiko Lab zum Taiko-Trommeln gegangen.

So, die 13 ist wohl meine Glückszahl. Was wird dir bewusst, wenn du an dein “früheres Ich” zurück denkst? Bist du vielleicht auch an der Philosophie des Buddhismus interessiert? Oder du bist an Meditation interessiert und wolltest es schon immer mal ausprobieren?

Bleib neugierig, sei mutig!

Schreib’ mir gerne deine Fragen in die Kommentare.

Noch mehr über mich erfährst du hier.

Bis bald,

deine Pegbee

*Affiliatelinks bzw. Werbelinks: Wenn du darüber einen Kauf tätigst, werde ich vergütet. Natürlich erhöht sich der Preis des Produktes dadurch nicht für dich.

(1) https://www.oecd-ilibrary.org/sites/9ee00155-en/1/1/1/index.html?itemId=/content/publication/9ee00155-en&_csp_=b4640e1ebac05eb1ce93dde646204a88&itemIGO=oecd&itemContentType=book

(2) https://www.mckinsey.com/featured-insights/future-of-work/jobs-lost-jobs-gained-what-the-future-of-work-will-mean-for-jobs-skills-and-wages

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