Warum ich Tokyo und nicht Tokio schreibe: Die kulturelle Nuance einer (fast) korrekten Transliteration

Jan 17, 2025

 

In der Welt der japanischen Sprache verbirgt sich bei eingedeutschten Wörtern eine subtile Nuance, die oft übersehen wird: die richtige Transliteration.

Das verbirgt sich hinter dem Wort “Transliteration”

Der Begriff Transliteration kommt aus der Sprachwissenschaft. Werden Begriffe aus anderen Sprachen, die keine lateinischen Buchstaben haben, in lateinischen Buchstaben geschrieben, wird das Transliteration genannt.

Zu Sprachen habe ich eine besondere Beziehung. Generell finde ich die unterschiedlichen Ausdrucksformen diverser Kulturen hochspannend. In meiner philologischen Arbeit beschäftige ich mich täglich mit alten Texten und deren Übersetzungen ins Deutsche und Englische.

Tokyo mit "y" ist die kulturell und sprachlich korrekte Schreibweise, da sie die Aussprache im Japanischen genauer widerspiegelt. Beide Schreibweisen, mit "i" und "y", sind im Duden akzeptiert und gültig. Dennoch habe ich mich für das "y" entschieden, um die ursprüngliche Bedeutung und Klangtreue zu bewahren. Es ist wie eine Hommage an die japanische Kultur, die so viel Wert auf Genauigkeit und Respekt vor der Sprache legt.

Doch warum ist Tokyo nur die “fast” richtige Transliteration?

Tokyo mit "y" zu schreiben ist für mich mehr als nur eine orthografische Entscheidung. Es ist ein kleiner Akt der Anerkennung und Wertschätzung gegenüber der Schönheit und Präzision der japanischen Sprache. Also, wenn du dich fragst, warum ich Tokyo bevorzuge – hier ist die Antwort. ✨

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